Von der Haltung zur Umsetzung
Ein erheblicher Anteil des weltweiten Ressourcenverbrauchs geht auf die „Built World“ zurück. GOLDBECKs wesentlichste Nachhaltigkeitshebel liegen deshalb in der stetigen Optimierung der eigenen Bauweise und der Entwicklung effizienter Gebäudebetriebskonzepte. Dabei unterstützt auch eine klare Nachhaltigkeitsstrategie:
Ein Nachhaltigkeitskompass gibt die Richtung vor und bündelt die wesentlichen Handlungsfelder in Environment, Social und Governance. Hier ist das Thema Kreislaufwirtschaft als ein entscheidender Baustein fest verankert, mit dem Ziel, Ressourcen zu schonen, Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten und Abfall zu minimieren. Ein Ressourcenpass schafft dabei die nötige Transparenz über die verbauten Materialien, deren Massen und hilft dabei Potenziale zur Verbesserung unserer Produkte zu identifizieren.
Hier setzt Madaster an: Mithilfe der Madaster Plattform können neben den zur Verfügung stehenden Datenbanken auch eigene Datensätze angelegt werden, um die Bauteile aus eigener Fertigung abzubilden.

„Gebäuderessourcenpässe erweitern unser Angebot um ein leistungsstarkes Tool, mit dem wir für unsere Kunden etwas schaffen, das in Zukunft entscheidend sein wird: Transparenz. Dadurch können wir gezielt dabei helfen, regulatorische Anforderungen frühzeitig zu erfüllen, den Wert von Immobilien langfristig abzusichern und dadurch die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden zu stärken – ökonomisch, ökologisch und im gesamten Lebenszyklus.“
– Dr. Kati Herzog, Head of ESG bei GOLDBECK
Bild: Katrin Biller Fotografie
Planung erfolgt digital und vorausschauend
BIM ist bei GOLDBECK bereits etablierter Planungsstandard. Darauf aufbauend und mit Blick auf die GOLDBECK-Nachhaltigkeitsstrategie werden gegenwärtig interne Richtlinien und Prozessstandards für die Erstellung von Ressourcenpässen basierend auf digitalen Modellen erarbeitet. Ziel ist es, den Ressourcenpass nahtlos in die bestehenden Planungs- und Datenprozesse zu integrieren, seine Anwendung projektübergreifend effizient und reproduzierbar zu gestalten und damit den maximalen Mehrwert die eigenen Kunden zu erzielen.
„Mit ersten Kundenprojekten testen wir derzeit in einer Pilotphase die Erstellung des Ressourcenpasses auf Basis unserer BIM-Modelle. Die dabei gewonnenen Erfahrungen helfen uns, die Methodik weiterzuentwickeln und unseren Kunden künftig eine verlässliche, standardisierte Lösung anbieten zu können.“
– Dr. Christoph Schimanski, IT-Projektleiter in der BIM-Abteilung bei GOLDBECK
Bild: Katrin Biller Fotografie
