Vom traditionellen Beton zur Innovation
Masterbloc ist ein Familienunternehmen mit tiefen Wurzeln in der Betonproduktion. Doch Inhaber Bjorn Gubbels beschloss bereits vor fast 20 Jahren, einen neuen Kurs einzuschlagen. In Zusammenarbeit mit der KU Leuven (Katholische Universität) und ORBIX wurde eine Alternative zu Zement entwickelt: ein Bindemittel, das nicht zur Emission beiträgt, sondern CO₂ aufnimmt. Das Ergebnis: Carbstone.
„Wir ersetzen Zement durch CO₂ und nutzen Restströme aus der Stahlindustrie. So entstehen Produkte, die im industriellen Maßstab wirklich zirkulär sind.“ Bjorn Gubbels
Was macht Carbstone so besonders?
- CO₂ als Bindemittel: anstelle von Zement
- Restmaterialien als Rohstoff: keine neue Rohstoffgewinnung erforderlich
- CO₂-negativ: das Material nimmt netto CO₂ auf
- Vollständig zirkulär einsetzbar: von Wänden bis zu Wandelementen
Carbstone ist das einzige Produkt in Europa, das auf diese Weise hergestellt wird und gleichzeitig im großen Maßstab anwendbar ist. Keine Bio-Experimente mit landwirtschaftlichen Flächen, sondern robuste Produkte mit nachgewiesener Leistungsfähigkeit.
Zirkularität als Grundvoraussetzung
Nach Gubbels darf Zirkularität kein Marketingbegriff sein, sondern muss selbstverständlich werden: „2027 kommt ETS2. Hersteller und Bauunternehmen werden ihre CO₂-Emissionen offenlegen müssen. Wir sind diesem Schritt bereits voraus.“
Deshalb setzt Masterbloc auf Transparenz über die Madaster-Plattform. Alle relevanten Materialdaten von Carbstone sind inzwischen registriert, sodass Planende und Bauende genau wissen, was sie verwenden – und welchen zirkulären Wert es hat.
Carbstone ist mehr als ein Produkt: Es ist ein Statement.
Und mit Partnern wie Madaster wird diese Haltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette messbar und sichtbar.
Neugierig geworden? Die Carbstone-Produkte sind jetzt auf der Madaster-Plattform zu finden.