
Den Lebenszyklus neu denken
Was muss ein Gebäude in Zukunft können
Im Workshop „Zirkuläre Baustoffe im Lichte neuer EU-Vorgaben“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie Baustoffe so gedacht und entwickelt werden können, dass sie künftigen Anforderungen an Klimaschutz, Rückbaubarkeit und Ressourcenschonung gerecht werden. Am Beispiel von wienerberger wurde diskutiert, wie sich ein Hersteller mit innovativen keramischen Lösungen, etwa Lehmsteinen, elektrisch gebrannten Ziegeln oder Re-Use-Angeboten, auf neue europäische Regelwerke vorbereitet.
Dabei wurde deutlich, wie stark Instrumente wie die überarbeitete Bauproduktenverordnung (CPR), die EU-Gebäuderichtlinie, EU-Taxonomie, CSRD und zukünftige digitale Produktpässe die Spielregeln im Bausektor verändern: Gebäude lassen sich nicht mehr losgelöst von ihrem Lebenszyklus, ihrer CO₂-Bilanz und der Qualität der eingesetzten Materialien bewerten. In offener Diskussion ging es um Chancen und Grenzen verschiedener Materialien, Erfahrungen aus realisierten Projekten sowie die Anforderungen an wirklich zukunftsfähiges Bauen.
Vertiefende Informationen zum Workshop folgen in Kürze.
Unsere Referenten
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Andreas Jäger
Wienerberger AG (Head of Product Management Wall)
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Dominik Pusch
Wienerberger AG (Produktmanagement Wand)